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Safety Data Sheet DE

Natriumhypochlorit

CAS 7681-52-9
EC 231-668-3

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01

Identification

Product identifiers, regulatory numbers, and supplier information

Product Information

Product Name
Natriumhypochlorit

Regulatory Identifiers

CAS Number
7681-52-9 Check regulations →
EC Number
231-668-3 Check regulations →
UFI Code
YT10-T08E-E00G-QAXJ

Identified Uses

Desinfektionsmittel zur Wasseraufbereitung

Manufacturers & Suppliers

IBA GmbH logo

IBA GmbH

manufacturer

Bruchstücker 56-58, D-76661 Philippsburg

07256 / 92 30 8 - 0

http://www.iba-aqua.com

Emergency Contacts

Giftnotruf der Charité - Universitätsmedizin Berlin

+49 30 30686 700

02

Hazard Identification

GHS classification, signal word, pictograms, and hazard statements

Classified danger

Hazard Classifications

Skin Corr. Cat. 1B H314
Aquatic Acute Cat. 1 H400

GHS Pictograms

GHS05 - Corrosive

GHS05

GHS09 - Environmental hazard

GHS09

Hazard Statements

H314 Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
H400 Sehr giftig für Wasserorganismen.

Precautionary Statements

P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen.
P264 Nach Gebrauch Hände mit viel Wasser uns Seife gründlich waschen.
P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz tragen.
P303 + P361 + P353 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen oder duschen.
P305 + P351 + P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen.
P310 Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.
P321 Besondere Behandlung (siehe Hinweise auf diesem Kennzeichnungsetikett).

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03

Composition / Information on Ingredients

Chemical components, concentration ranges, and hazardous substance identification

Type substance
Chemical Name CAS Number Concentration Hazardous
Natriumhypochloritlösung ... % Cl aktiv EC: 231-668-3 7681-52-9 100% Yes
04

First Aid Measures

Emergency procedures for chemical exposure incidents

Inhalation

Verletzten unter Selbstschutz aus dem Gefahrenbereich bringen. Bei Atemnot Sauerstoff inhalieren lassen. Bei Atemstillstand künstliche Beatmung nach Möglichkeit mit Beatmungsgerät, auf jeden Fall Stoffkontakt bzw. Einatmen des Stoffes/Produktes vermeiden (Selbstschutz). Unmittelbar nach dem Unfall, auch bei fehlenden Krankheitszeichen, ein inhalatives Steroid (Dosiereroso einatmen lassen. Dosierung, Art der Anwendung und weitere Behandlung nach betriebsärztlicher Anordnung.

Skin contact

Verunreinigte Kleidung, auch Unterwäsche und Schuhe, sofort ausziehen. Haut mit viel Wasser spülen.

Eye contact

Augen unter Schutz des unverletzten Auges sofort ausgiebig (ca. 10 Minuten) bei geöffneten Augenlidern mit Wasser spülen. Steriler Schutzverband. Augenärztliche Behandlung

Symptoms: Verätzungen am Auge können zum Verlust der Sehfähigkeit führen.

Ingestion

Sofortiges kräftiges Ausspülen des Mundes. Wasser in kleinen Schlucken trinken lassen (Verdünnungseffekt)

Immediate Medical Attention

Augenärztliche Behandlung

Medical Treatment

Dosierung, Art der Anwendung und weitere Behandlung nach betriebsärztlicher Anordnung.

05

Firefighting Measures

Extinguishing media, specific hazards, and firefighter protection

Suitable media

Stoff selbst brennt nicht, Löschmaßnahmen auf Umgebung abstimmen.

Specific hazards

Drucksteigerung und Berstgefahr beim Erhitzen.

Instructions

Bei Einbeziehung in Umgebungsbrand: Umliegende Gebinde und Behälter mit Sprühwasser kühlen. Behälter wenn möglich aus der Gefahrenzone bringen. Auf windzugewandter Seite bleiben.

Firefighter Protection

Umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät und Chemieschutzanzug tragen.

06

Accidental Release Measures

Spill cleanup procedures, containment, and environmental protection

Emergency procedures

Gefährdeten Bereich räumen, betroffene Umgebung warnen. Zur Beseitigung des gefährlichen Zustandes darf der Gefahrenbereich nur mit geeigneten Schutzmaßnahmen betreten werden.

Large spill

Größere Mengen abpumpen.

Environmental

Eindringen in Gewässer, Kanalisation, Erdreich vermeiden.

Cleanup methods

Verschüttete Flüssigkeiten mit Universalbinder aufnehmen

Materials: Universalbinder (z.B. Kieselgur, Vermiculit, Sand)

—

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07

Handling and Storage

Safe handling precautions, storage conditions, and workplace requirements

Handling

Einatmen von Dämpfen und Aerosolen vermeiden! Berührung mit Augen, Haut und Kleidung vermeiden! Nach Arbeitsende und vor Pausen Hände und andere verschmutzte Körperstellen gründlich reinigen. Hautpflegemittel nach der Hautreinigung verwenden (rückfettende Creme). Stoff-/Produktreste sofort von der Haut entfernen und die Haut möglichst schonend reinigen, anschließend sorgfältig abtrocknen. Lösungen auf der Haut abwaschen, nicht eintrocknen lassen. Bei der Arbeit keinen Arm- oder Handschmuck tragen. Bei offenem Hantieren jeglichen Kontakt vermeiden.

Storage

Behälter dicht geschlossen an einem kühlen, gut gelüfteten Ort lagern. Behälter nicht dem direkten Sonnenlicht aussetzen!

Hygiene

Nach Arbeitsende und vor Pausen Hände und andere verschmutzte Körperstellen gründlich reinigen. Hautpflegemittel nach der Hautreinigung verwenden. Straßen- und Arbeitskleidung getrennt aufbewahren! Bei mittlerer oder hoher Gefährdung durch Hautkontakt zusätzlich: Verschmutzte und durchtränkte Arbeitskleidung sofort wechseln, Reinigung durch den Betrieb. Separate Putzlappen und Reinigungstücher für die Haut und Maschinen oder Geräte verwenden.

08

Exposure Controls / PPE

Occupational exposure limits, engineering controls, and protective equipment

Hands

Handschuhe aus: Naturkautschuk/Naturlatex (NR; 0,5 mm), Polychloropren(CR; 0,5 mm), Nitrilkautschuk/Nitrillatex (NBR; 0,4 mm), Polyvinylchlorid (PVC; 0,5 mm), Butylkautschuk (Butyl; 0,5 mm), Fluorkautschuk (FKM; 0,7 mm) (Durchbruchzeit > 8 Stunden, max. Tragezeit 8 Stunden). Die maximale Tragedauer kann unter Praxisbedingungen deutlich geringer sein. Beim Tragen von Schutzhandschuhen sind Baumwollunterziehhandschuhe empfehlenswert! Die Schutzwirkung der Handschuhe gegenüber dem Stoff/Zubereitung ist unter Berücksichtigung der Einsatzbedingungen beim Chemikalien-/Handschuhhersteller zu erfragen oder zu prüfen (s. Checkliste-Schutzhandschuhe). Das angegebene Handschuhmaterial bezieht sich auf eine wässrige Lösung mit 13 % Aktivchlor. Für weitere Konzentrationen gelten ggf. andere Empfehlungen. Bei Naturlatex-Handschuhen besteht Allergiegefahr - wenn möglich andere Schutzhandschuhe einsetzen. Gepuderte Einweghandschuhe aus Latex sind durch puderfreie und allergenarme zu ersetzen. Längerfristiges Tragen von Chemikalienschutzhandschuhen stellt selbst eine Hautgefährdung (Feuchtarbeit) dar. Vermeidung durch Einhaltung von Tragezeiten und/oder Tätigkeitswechsel. Beim längerfristigen Tragen von Chemikalienschutzhandschuhen sind gegen Schweißbildung spezielle z.B. gerbstoffhaltige Hautschutzmittel vor der Arbeit zu empfehlen (s. BASIS). Diese können allerdings die Schutzeistung der Handschuhe beeinträchtigen. Der Hautschutzplan muss das Tragen von Schutzhandschuhen berücksichtigen.

Eyes

Es muss ausreichender Augenschutz getragen werden. Korbbrille verwenden. Ist nicht nur das Auge, sondern auch das Gesicht gefährdet, ist zusätzlich ein Schutzschirm zu benutzen. Können augenschädigende Dämpfe oder Aerosole auftreten, ist der Schutz der Augen am besten durch eine Vollmaske sicherzustellen.

Respiratory

Atemschutz bei Grenzwertüberschreitung, z.B. Vollmaske/Halbmaske/filtrierende Halbmaske mit: Kombinationsfilter B2-P2 (grau/weiß) Kombinationsfilter B2-P3 (grau/weiß) Es wird empfohlen, Filtergeräte mit Gebläse und Helm oder Haube einzusetzen (z.B. TH2BP). Hierfür bestehen keine Tragezeitbegrenzungen. Bei höheren Konzentrationen, unklaren Verhältnissen und in engen Räumen (z.B. Gruben, Schächten und Silos) nur umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät verwenden!

Skin/Body

Beim Verdünnen bzw. Abfüllen: Kunststoffschürze. Alkalibeständige Schutzkleidung!

09

Physical and Chemical Properties

Appearance, physical state, melting point, boiling point, and material characteristics

Language Code
---
Physical State
flüssig
Physical State Data
liquid
State Under Standard Conditions
---
Appearance
---
Colour
gelb bis grün
Colour Intensity
---
Form
---
Odor
stechend riechend nach Chlor
Odor Threshold
---
Ph
13,5 (bei 12 °C)
Melting Point
-30 bis -20 °C
Boiling Point
100 °C
Flash Point
---
Freezing Point
---
Softening Point
---
Solidification Point
---
Cloud Point
---
Crystallisation Point
---
Relative Evaporation Rate
---
Evaporation Rate
---
Vapor Pressure
---
Vapor Density
---
Relative Density
---
Bulk Density
---
Density
1,24-1,26 g/cm³ (bei 20 °C)
Flammability
---
Upper Explosive Limit
---
Lower Explosive Limit
---
Explosive Limits
---
Auto Ignition Temperature
---
Decomposition Temperature
---
Solubility
---
Partition Coefficient
---
Solubility In Water
(160g/l) g/L (bei 20 °C)
Solubility In Fat
---
Molecular Weight
---
Voc Content
---
Metal Corrosion
---
Dynamic Viscosity
3-4 mPa·s (bei 20 °C)
Kinematic Viscosity
---
Properties Status
---
10

Stability and Reactivity

Chemical stability, hazardous reactions, and incompatible materials

Avoid

Zersetzung in Hitze

Incompatible

Ameisensäure/ Wärme (selten); Aminen; Ammoniak; Aziridin; Ammoniumacetat; Ammoniumsalzen/ Säure (selten); Harnstoff; Essigsäureanhydrid; Methanol; Phenylacetonitril

Decomposition

Chlor; Chlordioxid; Chlorwasserstoff; Sauerstoff

12

Ecological Information

Environmental toxicity, biodegradation, and bioaccumulation data

12.5. Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung

Dieser Stoff erfüllt nicht die PBT-/vPvB-Kriterien der REACH-Verordnung, Anhang XIII.

Der Stoff erfüllt nicht die PBT-/vPvB-Kriterien der REACH-Verordnung, Anhang XIII.

12.6. Endokrinschädliche Eigenschaften

Dieser Stoff hat gegenüber Nichtzielorganismen keine endokrinen Eigenschaften.

Der Stoff weist keine endokrinen Eigenschaften gegenüber Nichtzielorganismen auf.

13

Disposal Considerations

Waste treatment methods, disposal recommendations, and waste codes

Treatment

Bei Kleinmengen Lösung mit Wasser verdünnen, mit Natriumsulfit, Natriumpyrosulfit oder Natriumthiosulfat reduzieren.

Disposal

Rückführung an den Lieferanten

Waste Codes

150110 VERPACKUNGSABFALL, AUFSAUGMASSEN, WISCHTÜCHER, FILTERMATERIALIEN UND SCHUTZKLEIDUNG (A.N.G.); Verpackungen, die Rückstände gefährlicher Stoffe enthalten oder durch gefährliche Stoffe verunreinigt sind; gefährlicher Abfall EWC
150110 VERPACKUNGSABFALL, AUFSAUGMASSEN, WISCHTÜCHER, FILTERMATERIALIEN UND SCHUTZKLEIDUNG (A.N.G.); Verpackungen, die Rückstände gefährlicher Stoffe enthalten oder durch gefährliche Stoffe verunreinigt sind; gefährlicher Abfall EWC
150110 VERPACKUNGSABFALL, AUFSAUGMASSEN, WISCHTÜCHER, FILTERMATERIALIEN UND SCHUTZKLEIDUNG (A.N.G.); Verpackungen, die Rückstände gefährlicher Stoffe enthalten oder durch gefährliche Stoffe verunreinigt sind; gefährlicher Abfall EWC
14

Transport Information

UN numbers, shipping names, transport classes, and regulatory requirements

UN Number
UN1791
Shipping Name
HYPOCHLORITLÖSUNG
Transport Class
8
Packing Group
II
15

Regulatory Information

Chemical regulations, safety assessments, and compliance status

?

Frequently Asked Questions

Common questions about safety, handling, and properties

What is the hazard signal word for Natriumhypochlorit?

The signal word is danger.

What is the physical form of Natriumhypochlorit?

Natriumhypochlorit is a flüssig with gelb bis grün color. It has stechend riechend nach chlor odor.

What is Natriumhypochlorit used for?

Desinfektionsmittel zur Wasseraufbereitung

What are the hazard statements for Natriumhypochlorit?

This substance has 2 hazard statements:

  • H314: Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
  • H400: Sehr giftig für Wasserorganismen.

What is the melting point of Natriumhypochlorit?

The melting point is -30 bis -20 °C and the boiling point is 100 °C.