Identification
Product identifiers, regulatory numbers, and supplier information
Product Information
- Product Name
- Hydrofluoric acid
- Product Form
- Gemisch
Regulatory Identifiers
- CAS Number
- N/A
Identified Uses
Laborchemikalien
Uses advised against
kein(e,er)
Manufacturers & Suppliers
Honeywell Specialty Chemicals Seelze GmbH
manufacturer
Wunstorfer Straße 40, 30926 Seelze, Deutschland
(49) 5137-999 0
http://www.lab.honeywell.
Emergency Contacts
ChemTrec-Transport
+1-703-527-3887
Medical
+1 303-739-1378
Emergency Contact
145
Hazard Identification
GHS classification, signal word, pictograms, and hazard statements
Hazard Classifications
GHS Pictograms
GHS05
GHS06
Hazard Statements
Precautionary Statements
Still copying SDS data manually?Free
You don't have to. NextSDS reads this SDS and adds the information to your library automatically.
Composition / Information on Ingredients
Chemical components, concentration ranges, and hazardous substance identification
Die restlichen Bestandteile dieses Produkts sind ungefährlich und/oder die Konzentrationen liegen unterhalb der berichtspflichtigen Grenzen.
| Chemical Name | CAS Number | Concentration | Hazardous |
|---|---|---|---|
| Fluorwasserstoffsäure (Flußsäure) EC: 231-634-8 | 7664-39-3 | 40 - 60% | Yes |
First Aid Measures
Emergency procedures for chemical exposure incidents
An die frische Luft bringen. Betroffenen warm und ruhig lagern. Für eine kompetente medizinische Versorgung ist unverzüglich zu sorgen. Liegt ein Atemstillstand vor, so ist unter Berücksichtigung der eigenen Sicherheit mit künstlichen Beatmungsmaßnahmen zu beginnen. Bei erschwerter Atmung kann Sauerstoff zugeführt werden bis zum Wiedereinsetzen einer selbstständigen und ausreichenden Atemtätigkeit des Verletzten. Dies sollte nur durch eine entsprechend befähigte Person erfolgen. Mittels Vernebler können 2,5%iges Calciumgluconat in 0,9%iger Kochsalzlösung mit Sauerstoff zugeführt werden. Medikamente, die den Atemantrieb fördern, sind nur nach ärztlicher Aufforderung zu geben. Jeder Betroffene muss von einem Mediziner untersucht werden und ist für mindestens 24 Stunden zu überwachen.
Die betroffenen Körperteile sind sofort mit viel Wasser für mindestens 15 Minuten zu waschen. Wenn eine spezifische Behandlung (s.u.) gegen HF-Kontakt möglich ist, kann die Waschzeit auf 5 Minuten begrenzt werden. Kontaminierte Kleidungstücke der betroffenen Personen unter kontinuierlichem Spülen mit Wasser entfernen. Spezifische Behandlung: Nach einer gründlichen Waschung über insgesamt 5 Minuten, sollte auf die betroffenen Körperteile 0,13%ige geeiste flüssige Benzalkoniumchloridlösung aufgebracht werden, bis der Betroffene ein Nachlassen des Schmerzes angibt. Alternativ kann als 1. Hilfe-Maßnahme kontinuierlich 2,5%iges Calciumgluconat-Gel aufgebracht werden. Ausgedehnte Verätzungen und Verätzungen, bei denen trotz der Behandlung mit Calciumgluconat-Gel nach 30 Minuten keine Besserung der Schmerzen angegeben wird, sollte durch einen Arzt 5%ige wäbrige Calciumgluconatlösung in den Bereich um die Wunde herum / in die Wunde hinein injiziert werden.
Unverletztes Auge schützen. Betroffene Augen sollten mindestens 15 Minuten mit reichlich Wasser gespült werden. Die Augenlider sollten bei den Spülungen vom Augapfel abgehoben werden. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen. Ein Reiben der Augen ist zu vermeiden. Augenspülungen können mit 1%igem Calciumgluconat in 0,9%iger Kochsalzlösung für 1-2 Stunden durchgeführt werden um Hornhautverletzungen zu vermeiden bzw. zu verringern. Eine kompetente medizinische Versorgung, vorzugsweise durch einen Augenarzt, sollte unverzüglich eingeleitet werden. Wenn kein Arzt erreichbar ist, können 1-2 Tropfen einer 0,5%igen Tetracain-Hydrochlorid-Lösung oder ein anderes flüssiges Lokalanästhetikum angewendet werden unter Fortsetzung der Augenspülung.
Sofort Arzt hinzuziehen. Viel Wasser trinken. KEIN Erbrechen herbeiführen. Einige Gläser Magnesiumilch können wegen ihres neutralisierenden Effektes gegeben werden.
Immediate Medical Attention
Arzthilfe unbedingt erforderlich! Für eine kompetente medizinische Versorgung ist unverzüglich zu sorgen. Jeder Betroffene muss von einem Mediziner untersucht werden und ist für mindestens 24 Stunden zu überwachen. Eine kompetente medizinische Versorgung, vorzugsweise durch einen Augenarzt, sollte unverzüglich eingeleitet werden. Sofort Arzt hinzuziehen.
Medical Treatment
Weiterbehandlung durch den Arzt. Ausgedehnte Verätzungen und Verätzungen, bei denen trotz der Behandlung mit Calciumgluconat-Gel nach 30 Minuten keine Besserung der Schmerzen angegeben wird, sollte durch einen Arzt 5%ige wäbrige Calciumgluconatlösung in den Bereich um die Wunde herum / in die Wunde hinein injiziert werden.
Firefighting Measures
Extinguishing media, specific hazards, and firefighter protection
Wassernebel, Schaum, Kohlendioxid (CO2), Löschpulver
Wasservollstrahl
Im Brandfall kann Folgendes freigesetzt werden: Fluorwasserstoff
Löschmaßnahmen auf die Umgebung abstimmen.
Firefighter Protection
Umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät und Chemieschutzanzug tragen. Keine ungeschützten Hautpartien.
Accidental Release Measures
Spill cleanup procedures, containment, and environmental protection
Personen in Sicherheit bringen. Personen fernhalten und auf windzugewandter Seite bleiben.
Gase/Dämpfe/Nebel mit Wassersprühstrahl niederschlagen. Mit reichlich Wasser verdünnen. Chemische Neutralisationsmittel anwenden. Mit folgendem (folgendem) Produkt(en) neutralisieren: Kalk. Mit Wasser spülen. Geeignetes Material zum Aufnehmen. Universalbinder. Nie mit den folgenden Produkten neutralisieren: kalzinierte Soda. Eventuelle Alarmierung der Nachbarschaft.
Nicht in Oberflächengewässer oder Kanalisation gelangen lassen. Weiteres Auslaufen oder Verschütten verhindern, wenn dies ohne Gefahr möglich ist.
Verschmutzte Gegenstände und Fußboden unter Beachtung der Umweltvorschriften gründlich reinigen.
Materials: Universalbinder
Related Products
Similar products with comparable safety profiles
Handling and Storage
Safe handling precautions, storage conditions, and workplace requirements
Absaugung am Objekt erforderlich. Nur säurefeste Ausrüstungen einsetzen. Abfüllvorgänge nur an Stationen mit vorhandener Absaugung durchführen. Erste-Hilfe-Maßnahmen vor Arbeitsbeginn mit diesem Produkt festlegen. Immer einen Erste-Hilfe-Koffer mit angemessenen Behandlungshinweisen bereithalten.
Im Originalbehälter lagern. Behälter dicht geschlossen an einem trockenen, kühlen und gut gelüfteten Ort aufbewahren. Gefässe/Behälter nicht offen stehen lassen. Behälter gegen Herabfallen sichern. Produktreste auf / an den Behältern vermeiden. An einem Platz lagern, der nur berechtigten Personen zugänglich ist.
Abgetrennte Wasch-, Dusch- und Umkleidekabinen erforderlich. Regelmäßige Reinigung der Geräte, des Arbeitsbereiches und der Bekleidung. Benutzte Arbeitskleidung sollte nicht außerhalb des Arbeitsbereichs getragen werden. Beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen. Vor den Pausen und bei Arbeitsende Hände waschen. Bei der Arbeit nicht essen und trinken. Empfohlener vorbeugender Hautschutz
Übliche Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes.
Exposure Controls / PPE
Occupational exposure limits, engineering controls, and protective equipment
Unter lokaler Absaugung der Abluft einsetzen. Nur säurefeste Ausrüstungen einsetzen. Säurefester Fußboden. Notbrause.
Handschuhmaterial: Viton®; Durchbruchzeit: > 480 min; Handschuhdicke: 0,7 mm; Vitoject® 890; Handschuhe müssen vor Gebrauch untersucht werden. Bei Abnutzung ersetzen! Prüfung erfolgte nach EN 374. Geeignet sind z. B. Schutzhandschuhe der Firma KCL GmbH, D-36124 Eichenzell, Vertrieb@kcl.de
Korbbrille; Schutzbrillen / Augenschutz EN 166
Bei der Entwicklung von Dämpfen Atemschutz mit anerkanntem Filtertyp verwenden; Atemschutz EN 136, 140, 149
Vollständiger Chemikalienschutzanzug; Schutzkleidung EN 340, 463, 468, 943-1, 943-2; Sicherheitsschuhe EN-ISO 20345
Physical and Chemical Properties
Appearance, physical state, melting point, boiling point, and material characteristics
Stability and Reactivity
Chemical stability, hazardous reactions, and incompatible materials
Keine Zersetzung bei bestimmungsgemäßer Verwendung.
Keine Daten verfügbar
Korrosiv gegenüber Metallen
Feuer oder starke Hitze kann heftiges Zerplatzen der Verpackung verursachen.
Glas und silikathaltige Werkstoffe werden angegriffen. Durch Reaktion mit Metallen wird Wasserstoff abgegeben. Unverträglich mit Basen.
Keine Zersetzung bei normaler Lagerung.
Ecological Information
Environmental toxicity, biodegradation, and bioaccumulation data
12.1. Toxizität
Keine Daten verfügbar
12.2. Persistenz und Abbaubarkeit
Die Methoden zur Beurteilung der biologischen Abbaubarkeit sind bei anorganischen Substanzen nicht anwendbar.
12.3. Bioakkumulationspotenzial
Keine Daten verfügbar
12.4. Mobilität im Boden
Keine Daten verfügbar
12.5. Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung
Der Stoff/die Mischung enthält keine PBT-, vPvB-, PMT- oder vPvM-Komponenten in Konzentrationen von 0,1 % oder höher.
12.6. Endokrinschädliche Eigenschaften
Keine Daten verfügbar
12.7. Andere schädliche Wirkungen
Nicht in Oberflächengewässer oder Kanalisation gelangen lassen.
Disposal Considerations
Waste treatment methods, disposal recommendations, and waste codes
Entsorgung unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen.
Transport Information
UN numbers, shipping names, transport classes, and regulatory requirements
- UN Number
- 1790
- Shipping Name
- FLUORWASSERSTOFFSÄURE
- Transport Class
- 8 (6.1)
- Packing Group
- II
IMDG Code segregation group (SGG1) – ACIDS,
Regulatory Information
Chemical regulations, safety assessments, and compliance status
Frequently Asked Questions
Common questions about safety, handling, and properties
What is the hazard signal word for Hydrofluoric acid?
The signal word is danger.
What is the physical form of Hydrofluoric acid?
Hydrofluoric acid is a flüssig with farblos color. It has stechend odor.
What is Hydrofluoric acid used for?
Laborchemikalien
What are the hazard statements for Hydrofluoric acid?
This substance has 3 hazard statements:
- H290: Kann gegenüber Metallen korrosiv sein.
- H300 + H310 + H330: Lebensgefahr bei Verschlucken,
- H314: Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
What is the melting point of Hydrofluoric acid?
The melting point is ca. -35 °C and the boiling point is ca. 105 °C bei 1.013 hPa.