Identification
Product identifiers, regulatory numbers, and supplier information
Product Information
- Product Name
- BUTADIEN
Regulatory Identifiers
- CAS Number
- N/A
- EC Number
- 203-450-8 Check regulations →
Identified Uses
Herstellung von Stoffen, Vertrieb des Stoffes, Verwendung als Zwischenprodukt, Formulierung, Verwendung als Kraftstoff, Herstellung von Gummiwaren, Polymerproduktion, Polymerverarbeitung, Verwendung in Labors
Manufacturers & Suppliers
Basell Polyolefine GmbH
manufacturer
Brühler Straße 60, D-50389 Wesseling, Deutschland
+49 (0)2236 72 0
Compagnie Pétrochimique de Berre S.A.S.
manufacturer
Chemin départemental 54, B.P. 14, 13131 Berre l'Etang Cedex, Frankreich
+33 (0) 4 42 74 42 74
Basell Polyoléfines France SAS
manufacturer
Chemin départemental 54, B.P. 14, 13131 Berre l'Etang Cedex, Frankreich
+33 (0) 4 42 74 42 74
Verantwortliche/ausstellende Person
Emergency Contacts
Basell Polyolefine GmbH
+49(0)2236 72 2555
Compagnie Pétrochimique de Berre S.A.S. (Nummer des Standorts)
+33 (0) 4 42 74 42 74
Compagnie Pétrochimique de Berre S.A.S. (Giftkontrolle)
+33 (0) 4 91 75 25 25
Basell Polyoléfines France SAS (Nummer des Standorts)
+33 (0) 4 42 74 42 74
Basell Polyoléfines France SAS (Giftkontrolle)
+33 (0) 4 91 75 25 25
Hazard Identification
GHS classification, signal word, pictograms, and hazard statements
Hazard Classifications
GHS Pictograms
GHS02
GHS04
GHS08
Hazard Statements
Precautionary Statements
Get a free compliance audit
Upload your SDS inventory and get a detailed compliance report
Composition / Information on Ingredients
Chemical components, concentration ranges, and hazardous substance identification
| Chemical Name | CAS Number | Concentration | Hazardous |
|---|---|---|---|
| 1,3-Butadien EC: 203-450-8 | 106-99-0 | 99% | No |
First Aid Measures
Emergency procedures for chemical exposure incidents
Die betroffene Person an die frische Luft bringen und in einer Position ruhigstellen, die das Atmen erleichtert. Betroffenen nicht unbeaufsichtigt lassen. Betroffenen warm und ruhig lagern. Sofort einen Arzt aufsuchen. Wenn Beatmung schwierig ist, Sauerstoff zuführen. Bei Bewusstlosigkeit stabile Seitenlage anwenden und ärztlichen Rat einholen. Im Fall von Bewusstlosigkeit, Atemstillstand oder Herzstillstand (kein Puls) kardiopulmonare Wiederbelebung anwenden.
Symptoms: Das Einatmen von sehr hohen Konzentrationen kann zu Betäubung, Asphyxie, ZNS-Depression (hauptsächlich Müdigkeit, Schwindel und Konzentrationsverlust, als Folge schwerer Überexposition auch Zusammenbruch, Koma und Tod) und möglicherweise zur Herzensibilisierung führen.
Sind keine Erfrierungen vorhanden, den betroffenen Bereich sofort mindestens 15 Minuten lang gründlich mit viel Wasser und Seife waschen und gleichzeitig die kontaminierte Kleidung und Schuhe entfernen. Bei Anzeichen von Erfrierungen unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Die betroffene Stelle nicht reiben oder mit Wasser spülen. Um eine Verschlimmerung des Zustands zu vermeiden, nicht versuchen, gefrorene Kleidung von der betroffenen Stelle zu entfernen. Bei Auftreten einer andauernden Reizung, sofort Arzt hinzuziehen.
Symptoms: Haut- oder Augenkontakt mit schnell verdunstender Flüssigkeit kann zu einer Gewebeerfrierung oder Frostbeulen führen.
Ist das Augengewebe gefroren, unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Bei nicht gefrorenem Gewebe die Augen 15 Minuten lang mit reichlich sauberem, unter niedrigem Druck stehendem Wasser spülen, dabei die oberen und unteren Lider gelegentlich anheben. Falls die Reizung weiterhin vorhanden ist, einen Arzt aufsuchen.
Symptoms: Haut- oder Augenkontakt mit schnell verdunstender Flüssigkeit kann zu einer Gewebeerfrierung oder Frostbeulen führen.
Einnahme ist kein Expositionsweg für Gase.
Immediate Medical Attention
Sofort einen Arzt aufsuchen (bei Einatmen). Bei Anzeichen von Erfrierungen unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Ist das Augengewebe gefroren, unverzüglich einen Arzt aufsuchen.
Medical Treatment
Symptomatische Behandlung. Die Behandlung im Falle einer übermäßigen Exposition sollte sich auf die Kontrolle der Symptome und den klinischen Zustand des Patienten konzentrieren. Erfrorene Körperstellen entsprechend behandeln.
Firefighting Measures
Extinguishing media, specific hazards, and firefighter protection
KLEINE BRÄNDE: Pulverlöscher, CO2, Sprühwasser oder normalen Schaum verwenden. GROSSE BRÄNDE: Sprühwasser, Wassernebel oder normalen Schaum verwenden.
Nicht mit direktem Wasserstrahl löschen. Brennendes, austretendes Gas nicht löschen, es sei denn, die Undichtigkeit selbst kann behoben werden.
Kann bei Brand explosionsartig polymerisieren. Die Dämpfe können sich über weite Entfernungen hinweg am Boden entlang verbreiten, bevor sie auf eine Entzündungsquelle stoßen und zurückschlagen. Reagiert mit Luft, um explosive Peroxide zu bilden.
Den Brand aus größtmöglicher Entfernung bekämpfen bzw. unbemannte Schlauchhalter oder Monitorstrahlrohre einsetzen. Behälter noch geraume Zeit nach Löschen des Feuers mit reichlich fließendem Wasser kühlen. Kein Wasser auf die Leckursprungsstelle oder die Sicherheitsvorrichtungen anwenden; andernfalls kann es zu Vereisungen kommen. Bei einem hörbaren Ablaßgeräusch von Druckentlastungs-Sicherheitsvorrichtungen oder im Falle einer Verfärbung der Tanks ist der jeweilige Bereich sofort zu verlassen. Außer Reichweite von brennenden Tanks bleiben. Bei Großbränden unbemannte Schlauchhalter oder Monitorstrahlrohre einsetzen. Besteht diese Möglichkeit nicht, den Bereich verlassen und das Feuer ausbrennen lassen. Behälter aus dem Brandbereich entfernen, falls dies gefahrlos möglich ist.
Firefighter Protection
Zugelassenes schweres Atemschutzgerät mit positivem Druck und Feuerwehrschutzkleidung tragen.
Accidental Release Measures
Spill cleanup procedures, containment, and environmental protection
Den Bereich isolieren, bis sich das Gas verflüchtigt hat. Leck abdichten, falls dies ohne Risiko möglich ist. Entgegen der Windrichtung aufhalten. Unbeteiligte Personen vom Verschüttungsbereich fernhalten.
Eine maßgebliche Beurteilung der Umweltexposition und des Umweltrisikos weist darauf hin, dass keine besonderen Risikomanagementpraktiken erforderlich sind, um die Freisetzung an die Umwelt zu begrenzen.
Auslaufendes Material aufnehmen. Verdunsten lassen. Wasserspray kann Dampf reduzieren.
Materials: nicht brennbares, absorbierendes Material (z.B. Sand, Erde, Kieselgur, Vermiculit)
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Handling and Storage
Safe handling precautions, storage conditions, and workplace requirements
Nicht in der Nähe von Wärmequellen, Funken oder offenen Flammen handhaben. Lagerräume nur bei ausreichender Belüftung betreten. Beim Transferieren dieses Materials verwendete Metallbehälter sollten geerdet und miteinander verbunden werden. Atmosphäre auf Explosivität und Sauerstoffmangel überprüfen. Empfohlene Personenschutzausrüstung tragen. Transport in versiegelten und vollen Behältern. Vor Wartung oder Reparatur Systeme oder Geräte abtrennen, entlüften, entleeren, reinigen und ausblasen. Keine funkenschlagende Werkzeuge verwenden. Behälter nicht mit Druck beaufschlagen, schneiden, schweissen, hartlöten, anbohren oder schleifen. Während die Gasflasche bewegt wird, sollte die abnehmbare Ventilkappe immer geschlossen bleiben. Gasflaschen in Benutzung sind sicher anzuketten und gegen äußere Beschädigung zu schützen. Leere Behälter nicht unter Druck setzen oder offenen Flammen, Funken oder Hitze aussetzen.
Lagerbehälter sauber, trocken und sauerstofffrei halten. In Übereinstimmung mit den besonderen nationalen gesetzlichen Vorschriften lagern. In fest verschlossenen Behältern und von Oxidationsmitteln und anderem Brennmaterial entfernt aufbewahren.
Maßnahmen gegen elektrostatische Aufladungen treffen. Keine funkenschlagende Werkzeuge verwenden.
Exposure Controls / PPE
Occupational exposure limits, engineering controls, and protective equipment
Prozessanlagen, lokale Abgasentlüftung und andere technische Steuergeräte verwenden, um die in der Luft enthaltene Partikelmenge unterhalb der empfohlenen Expositionsgrenzen zu halten.
Bei möglichem Kontakt mit Flüssigkeit sollten isolierte Handschuhe getragen werden. Die gewählten Handschuhe müssen der europäischen Norm EN 511 zum Schutz vor Kälte entsprechen.
Schutzbrillen sind die Mindestanforderung. Bei Umgang mit Flüssiggas sind chemische Schutzbrille und Gesichtsmaske anzuwenden. Die gewählte Schutzbrille oder Brille muss der europäischen Norm EN 166 entsprechen.
Bei Konzentrationen über den AGW-Werten ist ein entsprechendes, geprüftes Atemschutzgerät zu tragen. Nur genehmigten luftzuführenden oder unabhängigen Atmungsapparat unter positivem Druck verwenden. Falls erforderlich ein Druckluftatemschutzgerät tragen, das die Anforderungen der europäischen Normen (z. B. EN 139) erfüllt bzw. gleichwertig ist. Eine Atemschutzmaske gemäß EN 371 mit Filter vom Typ AX für niedrig siedende Verbindungen tragen.
Beim Umgang mit kalten Flüssigkeiten oder Gasen muss spezielle Schutzkleidung wie isolierte Handschuhe getragen werden. Den Körperschutz je nach Menge und Konzentration der gefährlichen Substanz am Arbeitsplatz aussuchen. PPE verwenden, das im Verhältnis zum Produkt chemisch beständig ist und Hautkontakt verhindert. Bei routinemäßiger berufsbedingter Anwendung ist feuerhemmende Kleidung angebracht. Die gewählte Schutzkleidung muss die Anforderungen der europäischen Norm EN 533 erfüllen.
Siehe Abschnitt 6.
Physical and Chemical Properties
Appearance, physical state, melting point, boiling point, and material characteristics
Stability and Reactivity
Chemical stability, hazardous reactions, and incompatible materials
Mit einer geeigneten Menge TBC-Inhibitor (mindestens 10 ppm) ist das Produkt stabil, ohne Inhibitor jedoch reaktiv (instabil).
Das Produkt wird normalerweise in stabilisierter Form geliefert. Wenn die erlaubte Lagerzeit und/oder Lagertemperatur deutlich überschritten wird, kann das Produkt unter Hitzeabgabe polymerisieren. 1,3-Butadien reagiert ggf. mit Sauerstoff und bildet instabile Butadienperoxide. Butadienperoxide sind thermisch instabil, stoßempfindlich und können zur Bildung von Popcorn-Polymeren führen.
Polymerisierung kann bei erhöhten Temperaturen oder in Gegenwart von Oxidationsmitteln eintreten. Durch die Bildung von Popcorn-Polymer kann sich genügend mechanische Kraft aufbauen, um die Verarbeitungsanlage zu bersten. Das Polymer kann außerdem die Sicherheitsentlüftungsvorrichtungen verstopfen. Reagiert ggf. mit Sauerstoff und bildet instabile Butidienperoxide.
Alle Entzündungsquellen, hohe Temperaturen und Eindringen von Sauerstoff in die Lager- und Transportgefäße. Bei erhöhten Temperaturen oder Katalyse können die Behälter explosivartig bersten.
Phenol, Ethanol, Chlordioxid, Krotonaldehyd, Salpetersäure, Sauerstoff andere starke Oxidationsmittel sowie Azetylid-bildende Stoffe wie Kupfer, Magnesium, Quecksilber, Siber und Monel. Kontakt kann stark explosive Peroxide bilden.
Explosive Peroxide. 4-Vinylcyclohexen-1. Thermische Zersetzung: Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Rauch, Dämpfe und unverbrannte Kohlenwasserstoffe.
Ecological Information
Environmental toxicity, biodegradation, and bioaccumulation data
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Disposal Considerations
Waste treatment methods, disposal recommendations, and waste codes
Die bevorzugte Entsorgungsmethode für dieses leicht flüchtige, entzündliche Material ist die Verbrennung. Abfackeln, wenn genügend Druck vorhanden ist.
Unter Beachtung der örtlichen behördlichen Bestimmungen beseitigen.
Transport Information
UN numbers, shipping names, transport classes, and regulatory requirements
- UN Number
- 1010
- Shipping Name
- BUTADIEN, STABILISIERT
- Transport Class
- 2.1
Regulatory Information
Chemical regulations, safety assessments, and compliance status
Frequently Asked Questions
Common questions about safety, handling, and properties
What is the hazard signal word for BUTADIEN?
The signal word is danger.
What is the physical form of BUTADIEN?
BUTADIEN is a gasförmig appearing as gasförmig bei 20 °c (1,013 hpa) with farblos color. It has leichter, schwacher geruch nach kohlenwasserstoff. odor.
What is BUTADIEN used for?
Herstellung von Stoffen, Vertrieb des Stoffes, Verwendung als Zwischenprodukt, Formulierung, Verwendung als Kraftstoff, Herstellung von Gummiwaren, Polymerproduktion, Polymerverarbeitung, Verwendung in Labors
What are the hazard statements for BUTADIEN?
This substance has 4 hazard statements:
- H220: Extrem entzündbares Gas.
- H280: Enthält Gas unter Druck; kann bei Erwärmung explodieren.
- H340: Kann genetische Defekte verursachen.
- H350: Kann Krebs erzeugen.
What is the melting point of BUTADIEN?
The melting point is -108.9 °C and the boiling point is -4.41 °C.